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Wohnen

Schadaugärtnerei: Medienmitteilung 3.8.2016: CVP Thun fordert familiengerechte und generationenübergreifende Überbauung

Die Vorstellungen über die weitere Nutzung des brachliegenden Areals der ehemaligen Schadaugärtnerei gehen diametral auseinander. Eine Einigung ist nicht in Sicht. Die CVP Thun fordert, dass das Grundstück gemäss der neuen Wohnstrategie der Stadt Thun für eine familiengerechte und generationenübergreifende Überbauung genutzt wird. Intakte Familien und der Austausch zwischen den Generationen sind ein entscheidender Faktor für eine gut funktionierende Gesellschaft. Ausserdem soll ein bestehendes Projekt teilweise reaktiviert werden, um einen Verlust von 3,4 Millionen Franken zu verhindern. Weiter...

Thuner Gebühren gehören unter die Lupe - Faires Wohnen für alle!

Medienmitteilung vom 11. November 2014:

Im heute publizierten Vergleich der Baubewilligungsgebühren der 30 einwohnerreichsten Gemeinden der Schweiz kommt der Eidg. Preisüberwacher zum Schluss, dass bei Einbezung der Zusatzgebühren die Stadt Thun in allen untersuchten Szenarien für die Bauherrschaft zu den teuersten Pflastern der Schweiz gehört.

Wir können das nicht hinnehmen und fordern Antworten von der Thuner Stadtregierung.


In einem heute publizierten Vergleich der Baubewilligungsgebühren der 30 einwohner-reichsten Gemeinden der Schweiz kommt der Eidg. Preisüberwacher zum Schluss, dass bei Einbezug der Zusatzgebühren die Stadt Thun in allen untersuchten Szenarien für die Bauherrschaft zu den teuersten Pflastern der Schweiz gehört. 

Alle beklagen die stetige Verknappung und Verteuerung des Wohnraums, insbesondere für Familien. Ein Grund dafür kann in überteuerten Baubewilligungskosten liegen. Ein heute veröffentlichter Vergleich des Preisüberwachers zeigt grosse Unterschiede im Bereich der Baubewilligungsgebühren: Verglichen wurden die Gebühren für das Baubewilligungsverfahren für Mehrfamilienhäuser (15 bzw. 5 Wohnungen) sowie ein Einfamilienhaus der 30 grössten Gemeinden. Dabei zeigt sich, dass die teuerste Gemeinde bis zu zwanzig Mal mehr verlangt als die günstigste. 

Betrachtet man die Kosten für das Baubewilligungsverfahren zusammen mit den Kosten für die Anschlüsse Wasser und Abwasser, dann gehört die Stadt Thun in allen untersuchten Szenarien zu den teuersten Baustellen der Schweiz. Obwohl die Baubewilligungs- und Anschlussgebühren lediglich den administrativen Aufwand decken sollten, herrschen je nach Gemeinde unerklärlich grosse Unterschiede. 

Deshalb fordert die CVP Thun Antworten auf diese Fragen: 


• Wie stellt sich der Thuner Gemeinderat zum Befund des Preisüberwachers? 


• Wie rechtfertigt der Thuner Gemeinderat die im Quervergleich enorm hohen Baubewilligungskosten der Stadt Thun? 


• Was unternimmt der Thuner Gemeinderat konkret zu Eindämmung dieser Kosten? 


Die Bundesverfassung fordert: „Bund und Kantone setzen sich in Ergänzung zu persönlicher Verantwortung und privater Initiative dafür ein, dass Wohnungssuchende für sich und ihre Familie eine angemessene Wohnung zu tragbaren Bedingungen finden können“ (Art. 41, Abs. 1 Bst. e BV). Für die CVP ist es ein Anliegen, diesen Verfassungsartikel zu respektieren, mit neuem Leben zu füllen und endlich zielgerichtet umzusetzen. Deshalb fordert die CVP „Faires Wohnen für alle“ und hat dazu im Sommer 2014 einen 18-Punkte-Plan verabschiedet. Ein Punkt darin betrifft die Dämpfung der Kostenentwicklung bei den Baubewilligungsgebühren. 

(301 Wörter / 1‘955 Zeichen) 


Kontakt: Konrad Hädener, Stadtrat, 079 263 77 39, konrad.haedener@zenis.ch


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